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5 Perlenohrringe-Ideen für den Herbst zum Selbermachen

Wenn die Farben draußen wärmer und tiefer werden, darf auch dein selbstgemachter Schmuck ein kleines Herbst-Update bekommen. In diesem Guide findest du fünf ausführliche Ideen für Perlenohrringe in Terrakotta, Creme, Salbei, Olivgrün und Gold – von kleinen Creolen für Anfänger bis zu verspielten Fransen- und Blattmotiven.

Schwierigkeit leicht bis mittel Mehrere Ideen funktionieren für Anfänger
Arbeitszeit etwa 30–120 Minuten Abhängig von Größe und Fädeltechnik
Mögliches Budget ab ungefähr 10–35 € Viele Materialien reichen für mehrere Paare
Fünf Perlenohrringe Ideen für den Herbst zum Selbermachen
Creme, Terrakotta, Olivgrün und Gold ergeben eine warme und dennoch elegante Farbpalette für selbstgemachte Herbstohrringe.

Warum Perlenohrringe perfekt zum Herbst passen

Herbstschmuck muss nicht aus riesigen Kürbisanhängern bestehen, damit man erkennt, welche Jahreszeit gerade vor der Tür steht.

Bereits die richtige Farbkombination verändert die gesamte Wirkung eines Schmuckstücks. Cremefarbene Perlen wirken weich und elegant. Terrakotta und Rostrot bringen Wärme hinein. Olivgrün und Salbei erinnern an getrocknete Blätter und Waldspaziergänge.

Kleine goldfarbene Zwischenperlen oder Ohrhaken geben den natürlichen Farben etwas Glanz. Dadurch wirken die Ohrringe nicht wie reine Bastelprojekte, sondern wie bewusst gestaltete Accessoires.

Besonders praktisch ist, dass du viele Designs an deine Kleidung anpassen kannst. Zu einem cremefarbenen Pullover passen Olivgrün, Terrakotta und Gold. Zu einer braunen Jacke wirken Rosa, Sand und Bordeaux weich und harmonisch.

Auch als Geschenk sind selbstgemachte Perlenohrringe schön. Du kannst Form, Länge und Farben auf die Person abstimmen und das fertige Paar auf einer kleinen selbstgemachten Schmuckkarte befestigen.

Der wichtigste Anfänger-Tipp: Beginne mit einem kleinen Design. Ein gleichmäßiges Paar aus wenigen Perlen wirkt häufig hochwertiger als ein riesiger Ohrring, bei dem du nach der Hälfte bereust, jemals von Perlen erfahren zu haben.
Bitte beachten: Schmuckteile können je nach Material und Person Hautreaktionen auslösen. Verwende Ohrhaken oder Ohrstecker, deren Materialangaben du kennst, und berücksichtige bekannte Unverträglichkeiten. Kleine Perlen und Metallteile gehören außerdem nicht in die Hände unbeaufsichtigter Kleinkinder.

Diese Materialien brauchst du für Perlenohrringe

Grundmaterialien

  • Rocailles oder gleichmäßige Glasperlen
  • Perlen in Creme, Gold, Terrakotta und Grün
  • geeigneter Perlenfaden oder Schmuckdraht
  • Ohrhaken, Ohrstecker oder kleine Creolen
  • Biegeringe in passender Metallfarbe
  • Quetschperlen für Drahtprojekte
  • Kettelstifte oder Nietstifte
  • optional Tropfenperlen oder kleine Anhänger

Werkzeuge

  • feine Perlennadel
  • Rundzange
  • Flachzange
  • Seitenschneider
  • kleine Schere
  • Perlenmatte oder weiche Arbeitsunterlage
  • kleine Schalen für verschiedene Farben
  • Lineal zum Vergleichen beider Ohrringe
Materialien für selbstgemachte Perlenohrringe
Sortiere Perlen, Ohrhaken, Faden und Werkzeuge vor dem Fädeln nach Farben und Größe.

Brauchst du wirklich jedes Werkzeug?

Für einfache Fadenprojekte reichen Perlen, Perlenfaden, eine Nadel, Ohrhaken und eine kleine Schere. Sobald du Biegeringe, Kettelstifte oder Metallösen verwendest, werden Rundzange, Flachzange und Seitenschneider wichtig.

Eine Perlenmatte klingt zunächst wie etwas, das die Bastelindustrie erfunden hat, um dir noch ein Produkt zu verkaufen. Praktisch ist sie trotzdem: Die Perlen rollen weniger schnell davon und die Farben lassen sich übersichtlicher sortieren.

Welche Perlen eignen sich für Ohrringe?

1

Rocailles

Kleine Rocailles eignen sich für Fransen, Schlaufen, Blattmotive und gewebte Formen. Gleichmäßige Perlen erleichtern symmetrische Muster.

2

Glas- und Facettenperlen

Einzelne facettierte Perlen bringen Licht und Struktur in ein Design. Verwende sie als Akzent statt jede Reihe vollständig damit zu füllen.

3

Tropfenperlen

Tropfen- und längliche Perlen eignen sich als Abschluss unter einem Blatt, einer Raute oder einer kleinen Perlenschlaufe.

Warum gleichmäßige Perlen hilfreich sind

Bei geometrischen Mustern fällt jeder Größenunterschied auf. Werden einige Perlen deutlich breiter oder schmaler, kann sich eine gerade Linie plötzlich wellen oder eine Raute schief ziehen.

Für freie Boho-Fransen dürfen die Perlen etwas unterschiedlicher sein. Für klar gewebte Motive sind möglichst einheitliche Glasperlen angenehmer.

Welche Größe ist für Anfänger geeignet?

Sehr kleine Perlen ermöglichen filigrane Muster, verlangen jedoch mehr Geduld und eine passende Nadel. Etwas größere Rocailles sind leichter zu greifen und eignen sich gut für erste Schlaufen- oder Fransenideen.

Prüfe außerdem, ob Nadel und Faden mehrfach durch das Perlenloch passen. Bei vielen Mustern wird dieselbe Perle mehr als einmal durchfädelt.

Drei schöne Farbpaletten für herbstliche Perlenohrringe

Waldspaziergang

Creme, Olivgrün, warmes Braun und Gold wirken natürlich und ruhig.

Terrakotta-Abend

Sand, Terrakotta, dunkles Rostbraun und Altgold passen zu warmen Herbstoutfits.

Zarter Herbst

Creme, Altrosa, Greige und Champagner wirken weich und elegant.

Eine einfache Farbregel: Nutze eine helle Grundfarbe, eine dunklere Herbstfarbe und einen kleinen metallischen Akzent. Damit wirkt das Ergebnis meistens ruhiger als fünf gleich starke Farben.

Welche Perlenohrringe passen zu dir?

Wähle aus, was dir bei deinem ersten Paar besonders wichtig ist. Deine Auswahl wird nur innerhalb dieses Beitrags angezeigt und nicht gespeichert.

Deine Idee: Kleine Creolen mit Perlen

Öffne eine kleine Creole, fädle eine ruhige Mischung aus Creme, Olivgrün und Gold auf und schließe sie wieder. Du brauchst dafür kein kompliziertes Webmuster.

Deine Idee: Cremefarbene Blätter mit Tropfenperle

Ein kleines Blattmotiv aus Creme und Gold wird mit einer einzelnen Perle als Abschluss elegant, ohne zu schwer zu wirken.

Deine Idee: Terrakotta-Fransenohrringe

Mehrere unterschiedlich lange Perlenstränge in Terrakotta, Braun, Creme und Gold ergeben einen warmen Boho-Look.

Deine Idee: Kleine Perlenschlaufe

Eine kleine ovale Schlaufe unter einem Ohrstecker ist leicht, zurückhaltend und trotzdem sichtbar selbstgemacht.

5 Perlenohrringe-Ideen für den Herbst

1 sehr leicht

Kleine Herbst-Creolen mit Perlen

Zeit: etwa 30–45 Minuten Stil: schlicht und alltagstauglich

Kleine Perlencreolen sind das unkomplizierteste Projekt in diesem Beitrag. Du brauchst zwei passende Creolen, einige kleine Perlen und eine Flachzange, falls der Verschluss vorsichtig angepasst werden muss.

Lege vor dem Fädeln eine Farbreihenfolge fest. Eine schöne Mischung ist Creme, Gold, Olivgrün, Gold, Terrakotta und wieder Creme.

Öffne die Creole nur so weit, wie es für das Auffädeln notwendig ist. Zu starkes Hin- und Herbiegen kann das Metall verformen.

Fädle die Perlen symmetrisch auf. Vergleiche beide Ohrringe bereits während der Arbeit und nicht erst, wenn einer 17 Perlen und der andere plötzlich 19 besitzt.

Schließe die Creole vorsichtig und kontrolliere, ob keine scharfe Kante oder offene Stelle zurückbleibt.

Farbidee: Creme, Olivgrün, Terrakotta und drei kleine goldfarbene Zwischenperlen.
2 leicht bis mittel

Zarte Perlenblätter in Creme und Gold

Zeit: etwa 60–90 Minuten Stil: elegant und feminin

Für dieses Design formst du aus kleinen Rocailles ein schmales Blatt. Es kann an einem Ohrhaken oder einem kleinen Ohrstecker befestigt werden.

Beginne mit einer kurzen Mittelachse aus cremefarbenen Perlen. Führe den Faden anschließend seitlich zurück und ergänze auf beiden Seiten kleine Reihen.

Jede neue Reihe wird etwas breiter und danach wieder schmaler. Dadurch entsteht die typische Blatt- oder Rautenform.

Setze einzelne goldfarbene Perlen an den äußeren Rand oder in die Mitte. Zu viele Metallperlen können das zarte Blatt schnell unruhiger wirken lassen.

Befestige am unteren Ende optional eine kleine Tropfenperle. Sie bringt Bewegung in den Ohrring und verlängert die Form optisch.

Schön dazu: Cremefarbener Strickpullover, dunkelgrüne Bluse oder ein schlichtes braunes Kleid.
3 mittel

Boho-Fransenohrringe in Terrakotta

Zeit: etwa 75–120 Minuten Stil: auffällig und verspielt

Fransenohrringe bestehen aus mehreren frei hängenden Perlensträngen. Sie dürfen sichtbar schwingen, sollten aber nicht so schwer werden, dass du dich nach einer Stunde fühlst, als würden zwei kleine Kronleuchter an deinen Ohren wohnen.

Fertige zuerst eine stabile obere Basis. Das kann eine kleine gewebte Reihe, ein Metallring oder ein schmaler Perlenbogen sein.

Plane fünf oder sieben Fransen. Der mittlere Strang wird am längsten, die äußeren Stränge werden schrittweise kürzer.

Verwende für die Fransen eine wiederkehrende Farbreihenfolge aus Creme, Terrakotta, Bordeaux, Gold und Olivgrün.

Führe den Faden am Ende jeder Franse durch die letzte Perle zurück. Dadurch bleibt die Abschlussperle sichtbar und der Faden läuft erneut nach oben.

Vergleiche beide Ohrringe nach jeder Franse. Kleine Abweichungen fallen bei langen Designs deutlicher auf.

Variation: Gestalte nur drei Fransen, wenn du den Boho-Look magst, aber ein leichteres Paar tragen möchtest.
4 leicht

Olivgrüne Perlenschlaufen mit Ohrstecker

Zeit: etwa 40–60 Minuten Stil: modern und zurückhaltend

Für diese Ohrringe fädelst du eine kleine ovale oder tropfenförmige Schlaufe. Die Form wird direkt unter einem Ohrstecker oder an einem kleinen Biegering befestigt.

Nutze hauptsächlich olivgrüne Perlen und ergänze am unteren Punkt eine cremefarbene oder goldfarbene Akzentperle.

Fädle ausreichend Perlen auf, bis sich eine weiche Schlaufe bildet. Ziehe den Faden nicht so fest, dass die Form eckig wird.

Führe den Faden zur Stabilisierung ein zweites Mal durch die gesamte Schlaufe. Kontrolliere vorher, ob Perlenloch und Faden dies erlauben.

Befestige beide Enden sauber am Verbindungsteil und verberge den Knoten möglichst innerhalb der angrenzenden Perlen.

Farbidee: Mattes Olivgrün mit einer champagnerfarbenen Perle am tiefsten Punkt.
5 mittel

Geometrische Perlenrauten in Rosa und Salbei

Zeit: etwa 75–110 Minuten Stil: grafisch und weich

Geometrische Rauten wirken modern, obwohl sie aus sehr kleinen Perlen bestehen. Die klare Form passt gut zu einer ruhigen Farbkombination.

Beginne an der oberen Spitze mit wenigen Perlen. Erweitere jede folgende Reihe gleichmäßig, bis die gewünschte Breite erreicht ist.

Danach verringerst du die Reihen wieder in demselben Rhythmus. Markiere dir die Mitte oder notiere die Anzahl der Perlen pro Reihe.

Gestalte den äußeren Rand in Altrosa, die Mitte in Creme und setze zwei kleine salbeigrüne Linien als Kontrast.

Eine einzelne goldfarbene Perle an der unteren Spitze verbindet das Muster optisch mit einem goldfarbenen Ohrhaken.

Lege das erste fertige Motiv neben dich, während du das zweite arbeitest. So kannst du Reihen, Farben und Länge direkt vergleichen.

Moderner Look: Verwende matte statt stark glänzender Perlen und halte den Metallanteil klein.
Fünf verschiedene herbstliche Perlenohrringe
Creolen, Blätter, Fransen, Schlaufen und Rauten lassen sich mit derselben herbstlichen Farbpalette sehr unterschiedlich gestalten.
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Grundlegende Anleitung für selbstgemachte Perlenohrringe

1

Design und Größe festlegen

Zeichne eine einfache Skizze oder lege die Perlen lose in der gewünschten Reihenfolge aus. Entscheide, wie lang und breit das fertige Paar werden soll.

2

Perlen sortieren

Verteile die Farben auf kleine Schalen oder auf eine Perlenmatte. Entferne beschädigte oder deutlich ungleichmäßige Perlen.

3

Ausreichend Faden vorbereiten

Schneide den Faden nicht extrem knapp ab. Gleichzeitig sollte er nicht so lang sein, dass er sich bei jedem Schritt verknotet.

4

Erstes Motiv langsam arbeiten

Zähle Perlen und Reihen sorgfältig. Ziehe den Faden gleichmäßig, aber nicht übermäßig straff.

5

Zwischendurch ausrichten

Lege das Motiv regelmäßig flach auf die Arbeitsunterlage. So erkennst du früh, ob sich eine Seite stärker zusammenzieht.

6

Faden sicher vernähen

Führe den Faden durch mehrere angrenzende Perlen zurück und sichere ihn entsprechend der verwendeten Technik. Schneide nicht direkt neben einem lockeren Knoten ab.

7

Verbindungsteil anbringen

Befestige Biegering, Ohrhaken oder Ohrstecker. Öffne Biegeringe seitlich und drehe die Enden nicht einfach auseinander.

8

Zweites Motiv spiegeln

Nutze das erste Stück als Vorlage. Kontrolliere Perlenanzahl, Farbreihenfolge und Länge nach jeder größeren Reihe.

9

Beide Ohrringe vergleichen

Lege das fertige Paar nebeneinander. Prüfe Länge, Form, Haken und alle sichtbaren Verbindungen.

10

Probe tragen

Prüfe vorsichtig, ob das Gewicht angenehm ist und ob keine scharfen Drahtenden, offenen Ringe oder kratzenden Stellen vorhanden sind.

Ohrhaken, Biegeringe und Metallösen richtig verbinden

Biegeringe seitlich öffnen

Halte einen Biegering mit zwei Zangen. Drehe eine Seite leicht nach vorn und die andere leicht nach hinten. Ziehst du den Ring einfach seitlich auseinander, kann seine runde Form dauerhaft beschädigt werden.

Ösen mit der Rundzange formen

Liegt eine Perle auf einem Kettelstift, biege den Draht oberhalb der Perle zunächst zur Seite. Kürze ihn auf eine passende Länge und forme anschließend mit der Rundzange eine möglichst geschlossene Öse.

Verbindungen vollständig schließen

Zwischen den Enden eines Biegerings sollte kein deutlicher Spalt bleiben. Dünner Perlenfaden kann sonst durch die Öffnung rutschen.

Metallfarben wiederholen

Verwende Ohrhaken, Biegeringe und Zwischenperlen möglichst in derselben Metallfarbe. Ein einzelnes silberfarbenes Verbindungsteil in einem ansonsten goldfarbenen Design wirkt selten wie eine mutige Designentscheidung.

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Grundmaterial

Rocailles in Herbstfarben

Suche nach Sets mit Creme, Terrakotta, Olivgrün, Braun und goldfarbenen Akzenten. Kontrolliere Größe und Lochdurchmesser.

Rocailles ansehen
Gleichmäßige Perlen

Miyuki- oder Glasperlen

Gleichmäßig geformte Perlen eignen sich besonders gut für klare Rauten, Blätter und gewebte Motive.

Glasperlen ansehen
Fädeln

Perlennadeln

Dünne Nadeln müssen durch das verwendete Perlenloch und bei vielen Mustern mehrfach hindurchpassen.

Perlennadeln ansehen
Faden

Perlenfaden für Schmuck

Achte auf Stärke, Farbe und Eignung für die verwendete Fädeltechnik. Der Faden muss durch die Perlenlöcher passen.

Perlenfaden ansehen
Metallteile

Ohrhaken und Ohrstecker

Prüfe Materialangaben, Farbe, Größe und Verschlussart. Wähle Teile, die zum geplanten Gewicht des Ohrrings passen.

Ohrhaken ansehen
Verbindungen

Biegeringe und Kettelstifte

Kleine Ringe, Nietstifte und Kettelstifte verbinden Perlenmotive, Tropfen und Ohrhaken miteinander.

Verbindungsteile ansehen
Werkzeug

Schmuckzangen-Set

Rundzange, Flachzange und Seitenschneider decken die meisten grundlegenden Metallarbeiten ab.

Schmuckzangen ansehen
Arbeitsplatz

Perlenmatte

Eine weiche Unterlage verhindert, dass kleine Perlen bei jeder Bewegung quer durch den Raum rollen.

Perlenmatten ansehen
Ordnung

Sortierboxen für kleine Perlen

Kleine Fächer helfen dabei, Farben, Verschlüsse und Metallteile übersichtlich voneinander zu trennen.

Sortierboxen ansehen
Präsentation

Schmuckkarten für Ohrringe

Neutrale Schmuckkarten eignen sich zum Aufbewahren, Fotografieren und Verschenken fertiger Ohrringe.

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Typische Fehler beim Perlenohrringe-Selbermachen

Beide Ohrringe werden unterschiedlich lang
Zähle Perlen und Reihen konsequent. Lege das erste fertige Motiv beim Arbeiten des zweiten direkt daneben.
Das Motiv zieht sich schief zusammen
Ziehe den Faden möglichst gleichmäßig. Sehr starke Spannung an nur einer Seite kann ein Blatt oder eine Raute verformen.
Die Perlennadel passt nicht erneut durch das Loch
Prüfe vor Projektbeginn, ob Nadel und Faden mehrfach durch die verwendeten Perlen passen. Einige Muster benötigen mehrere Durchgänge.
Die Biegeringe öffnen sich wieder
Öffne Ringe seitlich und schließe die Enden bündig. Zwischen den Enden darf kein deutlicher Spalt bleiben.
Der Faden löst sich am Abschluss
Sichere den Faden entsprechend der verwendeten Technik und führe ihn durch mehrere angrenzende Perlen zurück. Schneide ihn nicht direkt hinter einem einzelnen lockeren Knoten ab.
Die Ohrringe werden zu schwer
Reduziere Länge, Breite oder Anzahl großer Glasperlen. Drei Fransen können genauso schön wirken wie neun.
Die Farben wirken unruhig
Begrenze dich auf zwei bis drei Hauptfarben und einen Metallakzent. Wiederhole dieselbe Farbreihenfolge auf beiden Seiten.
Der Draht kratzt oder steht ab
Kürze überstehende Enden mit einem geeigneten Seitenschneider und forme Ösen sauber. Kontrolliere alle Verbindungen vor dem Tragen.
Perlen rollen ständig vom Tisch
Nutze eine Perlenmatte, ein weiches Tuch oder kleine Schalen. Öffne nicht mehrere Farbdosen gleichzeitig direkt am Tischrand.
Das Ergebnis wirkt anders als die Skizze
Perlengröße und Fadenspannung verändern die Form. Arbeite zunächst ein kleines Probestück, bevor du ein sehr großes Motiv beginnst.

Interaktive Checkliste für dein Ohrring-Projekt

Du kannst die Kästchen direkt anklicken. Deine Auswahl wird nicht gespeichert und es werden keine Daten übermittelt.

FAQ: Perlenohrringe selber machen

Welche Perlenohrringe eignen sich für Anfänger?
Kleine Perlencreolen, einfache Schlaufen und Designs mit wenigen aufgefädelten Perlen sind besonders einsteigerfreundlich.
Welchen Faden braucht man für Perlenohrringe?
Das hängt von Perlengröße und Technik ab. Der Faden sollte stabil sein und mehrfach durch die verwendeten Perlenlöcher passen.
Welche Farben passen zu Herbstschmuck?
Creme, Terrakotta, Rostrot, Olivgrün, Salbei, Bordeaux, Braun und goldfarbene Akzente ergeben warme Herbstkombinationen.
Wie bleiben beide Ohrringe gleich groß?
Zähle jede Reihe und notiere bei längeren Mustern die Perlenanzahl. Nutze das erste fertige Motiv als direkte Vorlage.
Wie verhindert man, dass Perlenfransen schief hängen?
Arbeite mit gleichmäßiger Fadenspannung und verwende auf beiden Seiten dieselbe Anzahl und Reihenfolge an Perlen.
Kann man Perlenohrringe ohne Zange herstellen?
Bei einfachen Creolen oder reinen Fadenprojekten ist das teilweise möglich. Für Biegeringe, Drahtösen und Kettelstifte sind passende Schmuckzangen deutlich hilfreicher.
Wie befestigt man ein Perlenmotiv am Ohrhaken?
Häufig wird ein kleiner Biegering oder eine stabile Perlenschlaufe als Verbindung genutzt. Der Ring muss anschließend vollständig geschlossen werden.
Warum dreht sich mein Ohrring beim Tragen?
Die Ausrichtung der Verbindungsteile kann dazu führen, dass das Motiv seitlich hängt. Prüfe, ob eine zusätzliche Öse oder ein Biegering die Ausrichtung korrigiert.
Wie bewahrt man selbstgemachte Ohrringe auf?
Bewahre sie trocken und möglichst getrennt voneinander auf. Schmuckkarten oder kleine Fächer verhindern, dass sich Fransen und Haken ineinander verfangen.
Kann ich die Ohrringe verschenken?
Ja. Befestige sie auf einer Schmuckkarte und ergänze Hinweise zu den verwendeten Materialien, besonders wenn die beschenkte Person empfindliche Ohren hat.
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Dein erstes Paar muss nicht vollkommen symmetrisch sein

Handgemachter Schmuck darf zeigen, dass er von Hand entstanden ist. Natürlich sollten beide Ohrringe zusammenpassen, aber eine winzige Abweichung macht das Paar nicht wertlos. Beginne mit einem überschaubaren Design, arbeite langsam und prüfe das zweite Motiv immer wieder am ersten. Mit jedem Paar werden deine Fadenspannung, deine Ösen und dein Gefühl für Farbkombinationen besser. Irgendwann schaust du auf dein erstes Paar zurück und denkst liebevoll: mutig war es auf jeden Fall.

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