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Perlentiere selber machen: 7 süße Ideen

Ein kleiner Schmetterling, eine grüne Schildkröte oder ein winziger Perlenhase: Aus bunten Perlen und feinem Draht entstehen überraschend niedliche Figuren. In diesem ausführlichen Guide lernst du die einfache Gegenfädeltechnik kennen und bekommst sieben konkrete Ideen, mit denen du deine ersten Perlentiere selber machen kannst.

Schwierigkeit leicht bis mittel Mit Schmetterling oder Biene beginnen
Zeitaufwand etwa 30–120 Minuten Abhängig von Tier und Perlengröße
Kostenrahmen ab ungefähr 10–25 € Perlen und Werkzeug reichen für mehrere Tiere
Sieben süße Perlentiere selber machen mit Schmetterling Schildkröte und Hase
Schmetterling, Schildkröte, Marienkäfer, Delfin, Biene, Oktopus und Hase lassen sich mit derselben Grundtechnik in unterschiedlichen Formen gestalten.

Warum Perlentiere ein wunderbares kleines DIY sind

Perlentiere wirken auf den ersten Blick ziemlich aufwendig. Tatsächlich beruhen viele Figuren auf einer einzigen wiederholten Bewegung: Perlen auf einen Draht fädeln, das zweite Drahtende aus der Gegenrichtung durch dieselbe Reihe führen und beide Enden gleichmäßig festziehen.

Aus den einzelnen Reihen entwickelt sich nach und nach eine erkennbare Form. Eine kurze Reihe wird zur Nasenspitze. Breitere Reihen bilden Kopf, Körper oder Panzer. Kleine seitliche Perlenschlaufen werden zu Flügeln, Beinen, Ohren oder Tentakeln.

Das ist genau der Moment, der an diesem DIY so viel Spaß macht: Zuerst hältst du nur zwei Drahtenden und einige lose Perlen in der Hand. Zehn Minuten später schaut dich plötzlich ein winziger Marienkäfer an, als hätte er die ganze Zeit einen sehr konkreten Plan verfolgt.

Die Figuren können anschließend als Schlüsselanhänger, Taschenanhänger, Geschenkanhänger, kleine Dekoration oder Bestandteil eines Mobiles verwendet werden. Du kannst sie farblich genau anpassen und aus denselben Grundformen immer neue Varianten entwickeln.

Wichtig für diese Anleitung: Die genannten Reihenpläne sind flexible Orientierungshilfen. Größe und Form verändern sich durch Perlengröße, Drahtstärke und Spannung. Fertige zuerst eine kleine Probefigur an und passe einzelne Reihen bei Bedarf an.
Kein Spielzeug: Die Figuren bestehen aus kleinen Perlen und Draht. Sie sind als Dekoration gedacht und nicht als Spielzeug für kleine Kinder. Bewahre lose Perlen, Drahtreste und fertige Figuren außerhalb der Reichweite kleiner Kinder und Haustiere auf.

Material und Werkzeug für deine Perlentiere

Grundmaterial

  • bunte Rocailles oder runde Bastelperlen
  • schwarze Perlen für Augen und Details
  • feiner, formbarer Bastel- oder Schmuckdraht
  • optional Nylon- oder Perlenfaden
  • kleine Schlüsselringe oder Karabiner
  • Biegeringe für Anhänger
  • optional kleine Metallanhänger
  • optional Stopper- oder Quetschperlen

Werkzeug

  • Seitenschneider für den Draht
  • Flach- oder Spitzzange
  • Rundzange für kleine Endösen
  • Lineal oder Maßband
  • helle Arbeitsunterlage
  • flache Schalen für unterschiedliche Farben
  • optional Sortierbox
  • optional Perlenmatte gegen Wegrollen
Material für Perlentiere mit bunten Perlen Draht und Schmuckzangen
Bunte Perlen, zwei schwarze Augenperlen, dünner Draht und wenige Schmuckzangen reichen für viele unterschiedliche Tierfiguren.

Welche Perlen eignen sich?

Für den Anfang sind gleichmäßig geformte runde Perlen besonders angenehm. Sehr kleine Rocailles ergeben filigrane Tiere, sind aber schwerer zu greifen. Etwas größere Perlen machen die Reihen und Farbmuster besser sichtbar.

Nutze innerhalb einer Figur möglichst Perlen ähnlicher Größe. Wenn eine einzelne Perle deutlich größer ist, kann sich die gesamte Reihe verschieben. Unterschiedliche Größen lassen sich bewusst einsetzen, beispielsweise für einen größeren Schildkrötenpanzer oder besonders auffällige Augen.

Welcher Draht funktioniert?

Der Draht muss dünn genug sein, um durch deine Perlen zu passen. Bei der Gegenfädeltechnik laufen häufig beide Drahtenden durch dieselbe Perlenreihe. Teste deshalb vor dem Zuschneiden, ob zwei Drahtabschnitte gleichzeitig durch die kleinste verwendete Perle passen.

Gleichzeitig sollte der Draht seine Form halten. Ist er zu weich, hängen Beine und Flügel später schlaff herunter. Ist er zu steif, lässt er sich nur schwer durch enge Reihen führen.

Die Grundtechnik: Perlen gegeneinander auffädeln

1

Reihe auffädeln

Schiebe die benötigten Perlen für eine Reihe auf ein Drahtende. Lege sie ungefähr in die Mitte des Drahtes.

2

Draht kreuzen

Führe das zweite Drahtende aus der entgegengesetzten Richtung durch alle Perlen derselben Reihe.

3

Gleichmäßig festziehen

Ziehe beide Drahtenden langsam auseinander, bis die neue Reihe dicht an der vorherigen Reihe sitzt.

So entsteht der Körper

Beginne meist mit einer schmalen Reihe. Die nächsten Reihen werden breiter, bis Kopf oder Körper ihre größte Stelle erreicht haben. Anschließend verringerst du die Perlenanzahl wieder. Dadurch entsteht eine runde oder längliche Silhouette.

Ein einfaches Grundschema kann beispielsweise so aussehen: 1 – 2 – 3 – 4 – 4 – 3 – 2 – 1. Das bedeutet, dass die erste Reihe aus einer Perle, die zweite aus zwei Perlen und die größte Körperstelle aus vier Perlen besteht.

So entstehen Beine, Flügel und Ohren

Seitliche Elemente werden häufig nur auf einem Drahtende gearbeitet. Fädle die benötigten Perlen auf, forme eine Schlaufe und führe den Draht durch die erste oder letzte Perle zurück. Danach arbeitest du am eigentlichen Körper weiter.

Wie fest muss ich den Draht ziehen?
Die Reihen sollten dicht zusammenliegen, dürfen sich aber nicht stark nach oben wölben. Ziehe abwechselnd am linken und rechten Drahtende. Wenn sich die Figur krümmt, lockere die letzte Reihe vorsichtig.
Wie beende ich eine Figur?
Führe beide Drahtenden nach Möglichkeit durch eine oder zwei benachbarte Reihen zurück. Verdrehe sie auf der Rückseite vorsichtig, kürze den Überschuss mit dem Seitenschneider und drücke die Enden mit einer Flachzange so an, dass nichts hervorsteht.

Welches Perlentier solltest du zuerst basteln?

Wähle aus, was dir bei deinem ersten Projekt besonders wichtig ist. Die Auswahl wird nur auf dieser Seite angezeigt und nicht gespeichert.

Starte mit der kleinen Biene

Ihr Körper besteht aus wenigen geraden Reihen. Durch die abwechselnden gelben und schwarzen Farben erkennst du schnell, ob du die Reihenfolge richtig aufgebaut hast.

Starte mit dem Schmetterling

Bei den Flügeln kannst du Rosa, Lila, Gelb, Türkis oder mehrere Farbverläufe kombinieren. Kleine Unterschiede zwischen den Flügeln fallen kaum auf.

Starte mit dem Perlenhasen

Lange Ohren, schwarze Augen und eine kleine rosa Nasenperle machen die Figur sofort erkennbar. Der Körper benötigt allerdings etwas mehr Geduld.

Starte mit dem Delfin

Der gebogene Körper und die seitlichen Flossen sind etwas anspruchsvoller. Dafür entsteht eine Figur, die sich wunderbar als Taschen- oder Schlüsselanhänger eignet.

7 süße Perlentiere zum Selbermachen

1 leicht

Schmetterling aus rosa Perlen

Zeit: etwa 35–60 Minuten Farben: Rosa, Gelb und Schwarz

Beginne mit einem schmalen schwarzen oder dunkelbraunen Körper. Arbeite mehrere kurze Reihen untereinander und setze in der oberen Körperreihe zwei schwarze Augenperlen ein.

Für jeden oberen Flügel fädelst du auf einem Drahtende eine längere Perlenreihe auf und führst den Draht zurück zum Körper. Die unteren Flügel werden etwas kleiner. Verwende pro Seite dieselbe Perlenanzahl, damit der Schmetterling symmetrisch wirkt.

Zwei kurze schwarze Schlaufen am Kopf werden zu Fühlern. Am Ende kannst du eine einzelne gelbe oder goldene Perle als kleinen Farbakzent in jeden Flügel setzen.

Körperorientierung: 1 – 2 – 2 – 2 – 1 Perlen. Die Flügel werden als seitliche Schlaufen ergänzt.
2 mittel

Grüne Schildkröte aus Perlen

Zeit: etwa 60–100 Minuten Farben: Hellgrün, Dunkelgrün und Schwarz

Die Schildkröte besteht aus einem runden Panzer, einem kleineren Kopf und vier seitlichen Beinen. Beginne am Kopf mit zwei oder drei hellgrünen Perlen und zwei schwarzen Augen.

Der Panzer wird schrittweise breiter. Nutze in der Mitte dunkelgrüne Perlen und rahme sie mit einem helleren Grünton ein. Dadurch wirkt der Panzer plastischer, ohne dass du eine echte dreidimensionale Figur bauen musst.

Fädle die Beine als kurze Schlaufen an den Seiten ein. Der hintere Abschluss kann aus einer einzelnen grünen Perle als kleinem Schwanz bestehen.

Panzerorientierung: 2 – 3 – 4 – 5 – 5 – 4 – 3 – 2. Beine nach den beiden breiteren Mittelreihen einsetzen.
3 leicht

Marienkäfer aus roten und schwarzen Perlen

Zeit: etwa 30–55 Minuten Farben: Rot und Schwarz

Der Marienkäfer ist ein gutes Projekt, wenn du die Gegenfädeltechnik zum ersten Mal ausprobierst. Beginne mit einem kleinen schwarzen Kopf und setze danach die roten Körperreihen an.

Platziere in einzelnen roten Reihen schwarze Perlen als Punkte. Die Punkte müssen nicht vollkommen identisch angeordnet sein. Eine schwarze Perlenlinie in der Körpermitte deutet die beiden Flügelhälften an.

Ergänze je drei kleine schwarze Bein-Schlaufen pro Seite. Möchtest du eine sehr einfache Variante, kannst du die Beine auch weglassen und den Körper als flachen Anhänger verwenden.

Körperorientierung: Kopf 2 – 3, Körper 3 – 4 – 5 – 5 – 4 – 2.
4 mittel

Blauer Delfin aus Perlen

Zeit: etwa 75–120 Minuten Farben: Hellblau, Dunkelblau und Weiß

Für den Delfin arbeitest du einen länglichen Körper, der am Kopf breiter und zum Schwanz hin schmaler wird. Eine einzelne verlängerte Perlenreihe formt die Schnauze.

Verwende auf der Unterseite ein oder zwei weiße Perlenreihen. So wird die typische helle Bauchseite angedeutet. Seitliche kleine Perlenschlaufen werden zu Flossen.

Am Körperende teilst du die beiden Drahtenden. Arbeite auf jedem Ende eine kleine Schlaufe und forme daraus die zwei Schwanzflossen. Biege den fertigen Körper vorsichtig in eine leichte Kurve.

Körperorientierung: 1 – 2 – 3 – 4 – 4 – 3 – 3 – 2 – 1. Flossen ungefähr nach der breitesten Körperstelle einsetzen.
5 sehr leicht

Kleine Biene aus gelben Perlen

Zeit: etwa 25–45 Minuten Farben: Gelb, Schwarz und Weiß

Die Biene besitzt einen kurzen gestreiften Körper. Wechsle zwischen gelben und schwarzen Reihen. Beginne mit einem schwarzen Kopf und setze zwei kurze Fühler ein.

Zwei weiße oder transparente Perlenschlaufen bilden die Flügel. Befestige sie ungefähr am ersten gelben Körperabschnitt. Die Flügel dürfen etwas locker sitzen, damit sie nicht den gesamten Körper zusammenziehen.

Für eine besonders niedliche Variante setzt du zwei größere schwarze Perlen als Augen ein. Eine kleine schwarze Abschlussperle bildet die Spitze des Hinterleibs.

Körperorientierung: Kopf 2 – 3, Körper 3 – 4 – 4 – 3 – 2 in abwechselnd Gelb und Schwarz.
6 leicht bis mittel

Lila Oktopus aus Perlen

Zeit: etwa 55–90 Minuten Farben: Lila, Rosa und Schwarz

Baue zuerst einen runden Kopf aus zunehmend breiteren und danach wieder schmaleren Reihen. Zwei schwarze Perlen werden als Augen in die vorderen Reihen eingesetzt.

Die acht Tentakel entstehen aus einzelnen Perlenschnüren. Arbeite abwechselnd auf dem linken und rechten Drahtende, damit sich die Tentakel gleichmäßig verteilen.

Nutze unterschiedliche Längen zwischen fünf und acht Perlen. Wenn alle Tentakel exakt gleich lang sind, wirkt die Figur schnell steif. Kleine Unterschiede lassen sie lebendiger erscheinen.

Kopforientierung: 2 – 3 – 4 – 5 – 5 – 4 – 3. Anschließend acht einzelne Tentakel ergänzen.
7 mittel

Weißer Perlenhase

Zeit: etwa 70–110 Minuten Farben: Weiß, Rosa und Schwarz

Beginne am Kopf. Arbeite zwei lange Ohrschlaufen aus weißen Perlen und setze in jede Schlaufe eine oder zwei rosa Perlen als Innenfläche.

Der Kopf wird aus mehreren breiten Reihen aufgebaut. Zwei schwarze Perlen bilden die Augen, eine rosa Perle die Nase. Der Körper wird unterhalb des Kopfes etwas länger und zum Ende hin wieder schmaler.

Ergänze zwei kurze Vorderpfoten und zwei etwas größere Hinterpfoten. Eine einzelne weiße Perle oder eine kleine Perlenschlaufe auf der Rückseite wird zum Hasenschwanz.

Kopforientierung: 2 – 4 – 5 – 5 – 4 – 2. Körper: 2 – 3 – 4 – 5 – 4 – 3 – 2.
Fertige Perlentiere mit Schmetterling Schildkröte Marienkäfer und Biene
Eine begrenzte Farbpalette und gleich große Perlen lassen die unterschiedlichen Tiere wie eine zusammenpassende kleine Kollektion wirken.
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Dein Perlentier Schritt für Schritt planen

1

Motiv und Größe auswählen

Beginne mit einer kleinen Figur aus höchstens acht bis zehn Körperreihen. Je größer das Motiv, desto schwieriger wird es, die Drahtspannung über die gesamte Figur gleichmäßig zu halten.

2

Farben vorsortieren

Lege Hauptfarbe, Kontrastfarbe und Augenperlen in getrennte Schalen. So musst du während des Fädelns nicht mit zwei gespannten Drahtenden nach einer verschwundenen schwarzen Perle suchen.

3

Draht großzügig zuschneiden

Nutze lieber etwas mehr Draht als zu wenig. Ein zu kurzes Drahtende lässt sich mitten im Tier nur schwer verlängern. Überschüssiger Draht kann am Ende kontrolliert gekürzt werden.

4

Erste Körperreihen aufbauen

Fädle die Perlen der ersten Reihe auf ein Drahtende und führe das zweite Ende aus der Gegenrichtung hindurch. Ziehe langsam und kontrolliere, ob beide Drahtenden ungefähr gleich lang bleiben.

5

Seitenteile im richtigen Moment ergänzen

Flügel, Beine und Flossen werden eingesetzt, bevor du die nächste Körperreihe festziehst. Markiere in deinem Reihenplan vorab, an welcher Stelle ein seitliches Element beginnt.

6

Figur regelmäßig ausrichten

Lege dein Tier nach jeweils zwei oder drei Reihen flach auf die Arbeitsfläche. Richte Reihen und Seitenteile vorsichtig aus, bevor der Draht stärker geknickt wurde.

7

Drahtenden sicher verstecken

Führe beide Enden durch benachbarte Perlen zurück. Verdrehe sie auf der Rückseite, kürze sie und drücke die Enden mit der Flachzange dicht an die Figur.

8

Anhänger erst am Schluss befestigen

Öffne einen Biegering seitlich mit zwei Zangen, verbinde ihn mit der oberen Drahtschlaufe und hänge Schlüsselring oder Karabiner ein. Schließe den Ring vollständig.

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Häufige Fehler beim Basteln von Perlentieren

Die Reihen sitzen schief
Ziehe nicht nur an einem Drahtende. Halte die neue Reihe mittig und ziehe beide Enden abwechselnd fest. Richte die Figur nach jeder Reihe auf der Arbeitsfläche aus.
Der Draht passt nicht zweimal durch die Perlen
Teste Material und Technik vor dem Zuschneiden. Nutze dünneren Draht, Perlen mit größerer Öffnung oder eine Technik, bei der nicht beide Drahtenden durch jede einzelne Perle geführt werden.
Ein Drahtende wird immer kürzer
Kontrolliere nach jeder Reihe die verbleibenden Drahtlängen. Ziehe nicht automatisch stärker an derselben Seite. Bei asymmetrischen Tieren muss die Seite mit mehr Flügeln oder Beinen von Anfang an etwas mehr Draht erhalten.
Die Figur wölbt sich stark
Die Drahtspannung ist wahrscheinlich zu hoch. Lockere die letzte Reihe vorsichtig und richte die Figur flach aus. Eine leichte Wölbung kann gewollt sein und dem Tier mehr Volumen geben.
Beine oder Flügel hängen locker
Führe den Draht am Ansatz durch eine benachbarte Körperperle zurück. Dadurch wird das Seitenteil stärker am Körper fixiert. Ziehe die Schlaufe vorsichtig nach, ohne die Perlen zu verspannen.
Der Draht bricht beim Korrigieren
Biege dieselbe Stelle nicht wiederholt vollständig vor und zurück. Stark geknickter Draht verliert Stabilität. Ist eine Stelle deutlich beschädigt, sollte die betreffende Reihe neu gearbeitet werden.
Die fertige Figur hat scharfe Enden
Kürze die Enden nicht direkt am sichtbaren Rand. Führe sie vorher durch benachbarte Perlen zurück und drücke die gekürzten Enden mit einer Flachzange auf der Rückseite an.

Was du aus den fertigen Perlentieren machen kannst

  • Schlüsselanhänger
  • Anhänger für Taschen und Rucksäcke
  • Geschenkanhänger
  • Dekoration für ein Perlen-Mobile
  • kleine Figuren für ein DIY-Regal
  • Anhänger an einem Federmäppchen
  • Tischdekoration für Kindergeburtstage
  • kleine Mitbringsel
  • Bestandteil einer selbstgemachten Girlande

Möchtest du die Figuren verschenken, befestige sie auf einer stabilen Karte und verpacke sie so, dass Fühler, Beine oder Flügel nicht zusammengedrückt werden. Weise bei Geschenken an Familien mit kleinen Kindern darauf hin, dass die Figur verschluckbare Kleinteile enthält und als Dekoration gedacht ist.

Bonusidee: eine kleine Perlenblume

Die auf dem Pin sichtbare Blume ist zwar kein Tier, passt aber wunderbar zur Sammlung. Fädle mehrere grüne Perlen als Stiel, forme zwei seitliche Blattschlaufen und setze oben eine gelbe Mittelperle ein.

Die Blütenblätter entstehen aus fünf oder sechs kleinen Schlaufen in Rosa, Weiß oder Lila. Du kannst die Blume neben dem Hasen befestigen oder als eigenständigen Anhänger verwenden.

Deine interaktive Perlentier-Checkliste

Du kannst die Kästchen direkt anklicken. Die Auswahl wird nicht gespeichert und es werden keine Daten übertragen.

FAQ: Perlentiere selber machen

Welches Perlentier ist für Anfänger am einfachsten?
Eine kleine Biene oder ein einfacher Marienkäfer eignet sich besonders gut. Beide Figuren bestehen aus wenigen geraden Körperreihen und klaren Farbmusterfolgen.
Welche Perlengröße sollte ich verwenden?
Etwas größere, gleichmäßige Perlen sind für den Einstieg leichter zu greifen. Entscheidend ist, dass der verwendete Draht zweimal durch die Perlenöffnung passt.
Wie viel Draht brauche ich für ein Tier?
Die benötigte Länge hängt von Motiv, Perlengröße und Anzahl der Seitenteile ab. Schneide für das erste Tier großzügiger zu und notiere anschließend, wie viel Draht tatsächlich übrig geblieben ist.
Kann ich Perlenfaden statt Draht verwenden?
Für flache gewebte Motive ist stabiler Perlenfaden möglich. Figuren mit abstehenden Beinen, Flügeln oder Ohren profitieren meist von Draht, weil er die Form besser hält.
Wie werden Perlentiere dreidimensional?
Für mehr Volumen kannst du die einzelnen Körperreihen abwechselnd leicht nach vorne und hinten drücken. Fortgeschrittene Figuren werden aus zwei Körperseiten oder röhrenförmig aufgebaut. Für den Einstieg reicht eine flache oder leicht gewölbte Form.
Kann ich die Tiere mit Kindern basteln?
Wegen kleiner Perlen, spitzer Drahtenden und Schneidwerkzeugen ist das Projekt nicht für unbeaufsichtigte kleine Kinder geeignet. Ältere Kinder können altersgerecht unter direkter Begleitung mitarbeiten.
Wie befestige ich einen Schlüsselring?
Forme am oberen Ende der Figur eine stabile Drahtöse. Öffne einen Biegering seitlich mit zwei Zangen, verbinde ihn mit Drahtöse und Schlüsselring und schließe ihn anschließend vollständig.
Was mache ich, wenn eine Perle zerbricht?
Entferne die beschädigte Perle vollständig. Kontrolliere, ob scharfe Splitter am Draht verbleiben. Arbeite die betreffende Reihe neu und entsorge beschädigte Perlen sicher.
Kann ich übrig gebliebene Schmuckperlen verwenden?
Ja. Prüfe allerdings, ob die Größen zusammenpassen und die Öffnungen groß genug sind. Beschädigte Perlen mit scharfen Kanten sollten nicht verarbeitet werden.
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Dein erstes Perlentier darf ein bisschen schief sein

Niemand beginnt mit einem vollkommen symmetrischen Delfin und majestätisch ausgerichteten Schildkrötenbeinen. Beginne mit wenigen Reihen. Ziehe den Draht langsam fest. Und wenn deine erste Biene ein bisschen so aussieht, als hätte sie einen langen Tag hinter sich, ist das kein Scheitern. Es ist schlicht die erste Figur einer Sammlung, die mit jedem Tier schöner und persönlicher wird.

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